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1200 v.Chr.
Um ca. 1200 v. Chr. wurden in Mesopotamien die ersten Wassermühlen zum
Schöpfen von Wasser genutzt.

1. Jahrhundert v. Chr.
Im 1. Jahrhundert v. Chr.beschrieb der römische Baumeister und Ingenieur Vitruv
das Prinzip des Wasserschöpfrades und das der Wassermühle ausführlich.

Christi Geburt
Im Rheinland, an einem Altarm des Flüsschens Inde im Landkreis Düren, wurde
eine Wassermühle aus der Zeit um Christi Geburt ausgegraben.

3.Jahrhundert n. Chr.
Erwähnt ist eine aus dem 3.Jahrhundert n. Chr. in Kleinasien (Türkei)  von den Römern 
wassergetriebene Steinsägemühle mit Kurbelwelle und Pleuelstange.
Die Existens der Mühle ist durch ein Relief auf dem Sarkophag eines einheimischen
Müllers namens Marcus Aurelius Ammiaus belegt.

535 n. Chr.
Die erste Schiffsmühle wurde bei der Belagerung von Rom um ca. 535 n. Chr. auf dem
Tiber eingesetzt. Ein unterschlächtiges Wasserrad am Rumpf des Schiffes betrieb
die Mühleneinrichtung.

12. Jahrhundert
Seit dem 12. Jahrhundert waren Wassermühlen in Europa weit verbreitet.

1880
Ab ca. 1880 wird Strom mit Wasserkraft erzeugt.


Stoßrad.
Beim Stoßrad tauchen die Schaufeln horizontal in das Wasser ein und nutzen
ausschließlich die kinetische Energie des Wassers
- Aktionsprinzip.
Wirkungsgrad 10 bis 15 %

Unterschlächtiges Wasserrad.
Die Wasserzufuhr erfolgte unterhalb der Achsenhöhe mit einer überwiegenden Nutzung
der kinetischen Energie des Wassers
- Aktions- und Reaktionsprinzip.
Wirkungsgrad bis zu 40 %

Mittelschlächtiges Wasserrrad
Beim mittelschlächtigen Wasserrad erfolgt die Wasserzufuhr etwa in Achsenhöhe.
Überwiegend wird die potenzielle Energie des Wassers genutzt
- Aktions- und Reaktionsprinzip.
Wirkungsgrad bis zu 75 %

Oberschlächtiges Wasserrad
Beim oberschlächtigen Wasserrad fließt das Wasser von oben über eine Zulaufrinne
in muldenförmige Schaufeln.
Fast ausschließlich wird die potenzielle Energie des Wassers genutzt
- Reaktionsprinzip.
Wirkungsgrad bis zu 75 %, auch bei geringer Wasserzufuhr

Zur Stromerzeugung werden überwiegend Wasserturbinen eingesetzt.
Je nach Turbinenart wird die kinetische und/oder die potenzielle Energie des
Wassers genutzt.
- Aktions- und/oder Reaktionsprinzip.
Wirkungsgrad bis zu 90 %

Die kinetische Energie ist die Energie, die ein Objekt aufgrund seiner Bewegung
enthält (Bewegungsenergie).
Die potenzielle Energie (Lageenergie) setzt sich aus der Masse
und der Fallhöhe zusammen.


Beispiel:

Abfluss                     1.500,00  m³/s
Fallhöhe                        7,50  m
Wirkungsgrad Turbine            0,90
Wirkungsgrad Generator          0,98
Fallgeschwindigkeit      
(Erdanziehung)                  9,807 m/s²

1.500,00 m³/s * 7,50 m * 0,90 * 0,98 * 9,807m/s² = 97.310 kW


    

Alle Angaben ohne Gewähr

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