Eine thermische Solaranlage wandelt Solarstrahlung
in Wärme um. Sie beträgt in Deutschland zwischen 800 und 1.200
kwh/m²/a. Das Wesentliche einer thermischen Solaranlage ist der
Solarabsorber. Er absorbiert das Sonnenlicht und wandelt es in Wärme
um, die an ein Wärmeträgermedium wie Luft, Wasser, Salz oder Öl
abgegeben wird.
Beheizung von Schwimmbadwasser
Schwimmbad- Kollektoren, dunkle Absorbermatten/-Platten aus Kunstoff mit eingebundenen Wasserschläuchen. Sie werden in der Regel auf flachgeneigten Dächern oder ebenerdig verlegt.
Trinkwassererwärmung und Raumheizung
Flachkollektoren wärmegedämmtes, flaches Kollektorgehäuse mit einer dunklen Absorberplatte und integrierten Rohrleitungen, transparente Abdeckung.
Vakuumrohren-Kollektoren vakuumierte, transparente Glasröhre (Borsilitglas), mit oder ohne Absorberschicht und integrierter Rohrleitung, Kollektorgehäuse ist lediglich die Halterung für die Vakkuumröhren.
Luftkollektoren Aufbau ähnlich wie Flachkollektoren. Erwärmung der durchstömenden Luft. Anwendung: Gebäude mit Luft-Heizsystemen, Trocknung von landwirtschaftlichen Produkten
Kühlung
Die Solarwärme ist die Antriebsenergie für eine thermische Kältemaschine. Die Kälte wird durch die Verdampfung eines Kältemittels erzeugt (Absorptionswärme). Die entstehende Abwärme kann über Sonden an das Erdreich abgegeben werden und dient wiederum bei Bedarf als Heizwärme.
Erzeugung von Prozesswärme
Kollektor
mit Parabolspiegel und Receiver Unter Prozesswärme versteht man die Wärme, die im Gegensatz zur Gebäude- und Trinkwassererwärmung ein deutlich höheres Temperaturniveau hat.
Destillation von Meerwasser und
Trinkwasseraufbereitung
Stromerzeugung durch Solarkraftwerke mit
Parabolspiegel
Schwimmbadkollektor Flächenkollektor Vakuumkollektor Luftkollektor Kollektor
mit Parabolspiegel und Receiver (z.B. Stromerzeugung) Sonderbauten
wie Speicherkollektor, Unterdruck-Flachkollektor, Flachkollektor mit
Reflektor und Fassadenkollektor.